Papaya Golden

Die Königin unter den Papayas
Die Goldene, die Echte, die Ursprüngliche, die Romantische, die Edle!
Auch die Einheimischen wissen diese Sorte zu schätzen und in Sri Lanka wird sie liebevoll Dorf-Papaya (gama gaslabu) genannt, denn alles was (noch) gut ist kommt vom Dorf. Insbesondere in Colombo wird oft damit geworben. Dieses Prachtexemplar einer Papaya – Sri Lankas heimlicher Schatz – ist oft gelbfleischig und hat den vollmundigen Geschmack einer „richtigen“ Papaya. Wir reden hier nicht von einer an Wassermelone erinnernden Züchtung, sondern von einer geschmacklich sehr vielfältigen und cremigen Frucht, die wegen der bei Reife plötzlich weichen Schale sehr anfällig für Transportschäden ist. Es handelt sich um das wilde, unverfälschte Original Ceylons. Die Königin unter allen Papayas. Verschiedene Formen und Größen je nach Klimalage und je nach Saison und Baum. Diese Frucht ist immer anders im Geschmack.
Es gibt Sorten, die mehr gelbliches Fruchtfleisch haben, aber auch kräftige orange Färbungen bis hin zu fast schon rötlich. Die Schale dieser Papaya bleibt auch bei beginnender Reife noch grünlich und wird erst bei Vollreife etwas gelblicher. Die Frucht enthält meist viele Kerne, die (welch Wunder) überlebensfähig bzw. keimfähig sind. Also eine kernfeste, ursprüngliche Wildsorte wie aus dem Bilderbuch.
Es ist schwer die Frucht zu finden, da wir sie von Kleingärten einsammeln müssen und auch die Abschätzung des perfekten Erntezeitpunktes und der Transport sind schwierig. Hinzu kommt das es eigentlich erforderlich ist den Baum zu kennen um die Geschmacksqualität beurteilen zu können.
Das ist natürlich nicht immer möglich. Daher können wir keine Garantie geben was den Geschmack oder die Transportsicherheit angeht. Dennoch lohnt sich der Aufwand. Diese Papaya ist unser absoluter Favorit.

Verzehrreife, Lagerfähigkeit und Verwendung
Diese Papaya sollte bei Ankunft sofort verzehr bereit sein. Normalerweise lässt sich die Schale ganz leicht eindrücken, die Frucht ist überall weich und kann sofort gegessen werden. Falls sie eventuell nicht weich (reif) genug ist kann man sie bei hoher Luftfeuchtigkeit und an einem warmen Ort liegen lassen und beobachten bzw. vorsichtig abtasten. Die Reife ist unabhängig von der Farbe der Schale, die manchmal komplett grünlich bleibt! Falls Du gerade nicht hungrig bist oder keine Lust auf Papaya hast, frage Deinen Arzt oder Apotheker woher die Appetitlosikeit kommen könnte ;-) und lagere die vollreife Frucht im Kühlschrank – aber Vorsicht, die Papaya wird hier nicht besser, sondern nur langsamer schlechter! 1-2 Tage sind nach meiner Erfahrung nur möglich, wenn die Frucht keine Druckschäden hatte. Sonst würde ich sie schälen und nur das Fruchtfleisch, das noch etwas fester ist im Kühlschrank in einem geschlossenen Behälter aufbewahren und die weichen Anteile sofort z.B. im Smoothie verarbeiten, für Fruchtsorbet einfrieren oder natürlich einfach vernaschen. In zwei Hälften schneiden und auslöffeln ist eine der einfachsten Möglichkeiten, man kann die Frucht aber auch vierteln oder achteln und die so entstandenen „Schiffchen“ servieren. Mit einem üblichen Löffel, oder professionellen Eis-Löffel kann man auch runde Kugeln aus dem Fruchtfleisch schneiden.

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Eure Erfahrungen
Ich freue mich auch über Eure Erfahrungsberichte und Hinweise um diese Beschreibung gegebenenfalls zu verbessern, da ich seit 10 Jahren in Sri Lanka lebe und nicht wirklich weiß wie diese Frucht sich in Deutschland verhält. Sicher hängt es auch von der Jahreszeit ab und Feedback ist ganz wichtig, damit wir sofort reagieren können!

Verfügbarkeit
Bitte unbedingt Ersatzprodukt angeben, da die Verfügbarkeit baumreifer Früchte dieser Sorte, die zwar das ganze Jahr über in Sri Lanka erhältlich ist, stark schwankt.

 

 

 

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