Passionsfrucht

Passionsfrucht und Maracuja
Die Passionsfrucht gehört zur Gattung der Passionsblumen (Passiflora).
Bei dieser essbaren Art sind zwei Sorten besonders bekannt und wirtschaftlich interessant:
Die Purpurgranadilla und die Gelbe Granadilla –
bekannter als Passionsfrucht und Maracuja.

Herkunft und Anbau
Ursprünglich stammen diese Früchte aus Brasilien, Paraguay und dem Norden Argentiniens, werden aber mittlerweile weltweit in den Tropen und Subtropen (so auch in Sri Lanka) kultiviert.
Die Passionsfrucht ist kälte verträglicher und wird auch in höheren Lagen angebaut, während die Maracuja resistenter ist und deshalb teilweise als Unterlage für die Passionsfrucht in Plantagen verwendet wird.
Die Triebe der Kletterpflanze werden bis zu 10m lang und die wunderschöne Passionsblüte erreicht einen Durchmesser von bis zu 8cm. Die Passionsfrucht ist selbstbefruchtbar, während die Maracuja auf Fremdbestäubung angewiesen ist.

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Geschmack und Reife
Die Passionsfrucht ist etwas säuerlich-aromatisch und dabei mild-süßlich mit einer aufregenden exotisch-fruchtigen Note, während die Maracuja saurer und etwas weniger aromatisch ist. Wegen ihres höheren Säuregehaltes ist die Maracuja besser für die Saftherstellung geeignet.
Ein Freund von mir, der die Instincto-Rohkost konsequent praktiziert fand heraus, das beim Zerkauen der Kerne sich eine zusätzlich Süße bei der Passionsfrucht entwickelt 😉
Bei der Frucht handelt es sich um eine Beere. Die ledrige und zähe Schale ist bei den kugeligen oder ovalen Früchten braun-violett und wird im Reifezustand runzlig. Bei der Maracuja sind die ovalen Früchte etwas größer. Im Inneren der Frucht befinden sich zahlreiche essbare Samen, die jeweils von einer saftig-geleeartigen, gelborangen Pulpe umgeben sind und mit einem weichen wattigen Gewebe ausgekleidet sind, das mitgegessen werden kann und den Geschmack etwas abrundet.
Am besten die Frucht mit einem scharfen Messer halbieren und dann einfach auslöffeln (oder ausschlürfen) und möglichst komplett auskratzen! Ganze reife Früchte halten sich im Kühlschrank problemlos bis zu einer Woche.

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Inhaltsstoffe und Verwendung
Der Saft der Passionsfrüchte enthält Vitamin C und Pro-Vitamin A, Niacin und Riboflavin. Für den aromatischen Geschmack sind insbesondere eine Reihe flüchtiger Ester verantwortlich.
Aus den Samen der Passionsfrucht wird ein Öl gewonnen, das unter anderem in kosmetischen Produkten (Sonnenschutz, Massageöle) Anwendung findet. Hauptsächliche Inhaltsstoffe sind Linolsäure, Ölsäure und Palmitinsäure.

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Weitere Infos unter www.wikipedia.de

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