Zimtapfel

Hintergrund
Der Zimtapfel wird auch Rahmapfel, Schuppenannone oder Süßsack genannt und gehört zu den ursprünglich aus dem tropischen Amerika stammenden Annonnengewächsen, deren köstliche Früchte wegen Ihres beliebten Geschmacks in den Tropen und Subtropen geschätzt werden und die deshalb sogar in Ägypten oder z.B. im Süden Chinas in zahlreichen Sorten kultiviert werden.

Der Zimtapfel gehört neben der Cherimoya, der Stachelannone, der Netzannone und der Atemoya zu den Annonenfrüchten, ist eigentlich eine Sammelbeere und erreicht einen Durchmesser von  5-15 cm.

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Geschmackserlebnis und Reife
Die Früchte bleiben bei Reife grün oder werden gelbgrün und einige Sorten sogar violett. Die Schale besteht aus eiförmigen, stark gewölbten Schuppen, die sich bei Reife leicht voneinander lösen und es einfach machen, die Frucht in zwei Teile auseinander zu brechen um an das cremig-weiße und sahnige Fruchtfleisch zu gelangen, das viele schwarzbraune glänzende Samen enthält.
Das zarte, weiche Fruchtfleisch ist saftig-breiig, sahnig und hat eine fein-körnige Konsistenz. Der Geschmack ist betörend intensiv-süß, äußerst wohlschmeckend und erinnert oft an Erdbeere, Himbeere oder Banane-Vanille. Diese konzentrierte Nährwertbombe enthält für eine Frucht nur wenig Wasser, wobei die Zuchtsorten saftiger und größer sind und natürlich weniger Samen enthalten.
Die kleineren Wild-Früchte in Sri Lanka sind trockener und konzentrierter. Diese noch ursprüngliche Sorte hat relativ viele Samen, die nicht essbar sind und teilweise sehr an dem Fruchtfleisch bzw. in den Fruchtfleischtaschen hängen. Da dieses aber so gut schmeckt, macht man sich gerne die Arbeit so lange vorsichtig auf dem Fruchtfleisch zu kauen, bis die etwas hartnäckigen Samen sich auch lösen und „aussortiert“ werden können.


Die Früchte enthalten viel Traubenzucker und sind leicht verdaulich.
Reife Früchte werden einfach mit den Daumen aufgebrochen und aus der Hand gegessen oder ausgelöffelt, wobei die Samen wie gesagt nicht essbar sind. Vollreife Früchte werden bräunlich bis schwarz und fallen oft sogar von selbst auseinander, weshalb es so schwer ist baumreife Früchte zu verschicken.

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Ernte und Transport
Wir haben auch einige Bäume im Garten und ich habe die Beobachtung gemacht, das die Früchte noch während sie am Baum hängen, innerhalb von nur wenigen Stunden plötzlich weich werden und dann direkt noch etwas warm von der Sonne gegessen werden können. Natürlich können wir bei dieser Frucht nicht warten, bis sie weich im Baum wird und dann diese Frucht direkt verschicken. Wir können ja nicht programmieren, das alle bestellten Früchte gleichzeitig und genau dann wenn wir verpacken möchten bereit sind. Die Ernte erfolgt also nach anderen Kriterien und zwar werden die Früchte geerntet, wenn die Schuppen sich deutlich ausgebildet haben und die Frucht sich beginnt farblich zu verändern. Hier ist viel Erfahrung nötig und wichtig ist ein behutsamer Transport. Die Auswahl erfolgt dann am Packtag folgendermaßen: Sollte die Frucht nach einigen Tagen noch ganz hart sein, ist es möglich das sie doch zu unreif geerntet wurde. Deshalb verschicken wir nur solche Früchte, die bereits etwas weich sind. Aus diesem Grund brauchen wir auch eine spezielle Verpackungslösung und die sehr empfindlichen Früchte kommen oft deformiert oder matschig an und müssen sofort verzehrt werden!

Lagerung
Im Kühlschrank können Sie noch etwas aufbewahrt werden, schmecken gekühlt sehr gut, verlieren aber langsam an Geschmack. Deshalb lieber nur weniger bestellen und die Früchte stets als Erstes essen!
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Rezeptideen
Diese Frucht ist natürlich das perfekte Dessert. Jede Verarbeitung wäre die reine Dekadenz. Zimtäpfel sind dekorativ und machen jede Obstschale interessanter. Okay Ihr Lieben, der Saft reifer Früchte ergibt ein herrliches Erfrischungsgetränk. Einfach das Fruchtfleisch mit etwas Wasser mixen – gerne gekühlt servieren und mit z.B. Erdbeeren garnieren. Am besten mit beiden Daumen aufbrechen (sobald die Frucht weich genug ist) und dann einfach auslöffeln.

 

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